Apfelkuchen mit Zimt (glutenfrei, proteinreich & zuckerfrei)

Apfelkuchen mit Zimt

(glutenfrei, proteinreich & zuckerfrei)

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Ja ja… viele von euch denken jetzt vielleicht: zuckerfrei? glutenfrei? das kann doch nicht schmecken. Viel zu gesund. Okay… mit proteinreich kann ich leben.

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Aber nix da! Glutenfrei heißt schließlich lediglich, dass ich auf herkömmliches Weizenmehl verzichtet habe, dass den „Kleber“ Gluten enthält. Dieser hilft, dass das Gebackene nicht auseinander fällt. Aber leider gibt es ja einige Menschen, die genau gegen dieser „Kleber“ allergisch sind.

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Ich gehöre glücklicherweise nicht dazu – Gluten ist für mich kein Problem. Aber ich probiere gerne neue Rezepte aus und kann euch somit zeigen, dass man trotz Unverträglichkeiten auf (fast) nichts verzichten muss.

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Zuckerfrei ist der Kuchen auch, denn ich habe Stevia anstatt Zucker verwendet. Außerdem ist noch Agavendicksaft enthalten. Der Kuchen ist also keines Wegs fad. Durch die verschiedenen Aromen wie zum Beispiel Zimt und Vanille ist der Kuchen ohnehin alles andere als langweilige Allergikerkost.

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Probiert es aus und überrascht eure Gäste. Ihr könnt sie ja erst einmal probieren lassen. Wenn ihr danach erzählt, wie „gesund“ der Kuchen ist, glaubt euch das bestimmt keiner.

Für den Kuchenteig:

4 Eier

3 – 4 Tl Stevia-Granulat

100 g Magerquark

20 g Agavendicksaft

35 g Sahne

5 El Apfelsaft (ungesüßt, 100% Direktsaft)

1 Tl Bourbon Vanillepulver

1 Tl Zimtpulver

Saft einer halben Zitrone

4 El Walnussöl (ersatzweise z. B. Rapsöl)

50 ml Mineralwasser

100 g Reismehl

40 g Vanilleproteinpulver

35 g gemahlene Mandeln

1 Päckchen Backpulver

Für den Belag:

2 große Äpfel

0,5 Fläschen Rumaroma

1 Tl Zimtpulver

Saft einer halben Zitrone

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Butternut mit Zucchinifüllung

Butternut mit Zucchinifüllung

Wie viele vielleicht schon wissen: ich bin ein absolutes Sommerkind. Ich mag den Frühling auch ganz gerne, aber auf Herbst und Winter könnte ich problemlos verzichten. Auf Nieselregen, Wind oder Sturm und vor allem diese feuchte Kälte

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Im Sommer fällt mir alles viel leichter: das morgendliche Aufstehen, denn selbst um 5 Uhr (meine gewohnte Aufsteh-Zeit) ist es schon hell und sonnig. Ab Herbst müssen wir auf die wenigen hellen Stunden täglich länger warten.

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Und ja, ich weiß: einige von euch sagen dann immer gerne: „Aber man kann sich dann so schön gemütlich auf das Sofa legen und warmen Tee trinken…“ Aber ihr Lieben: dafür brauche ich nicht mehr als 6 Monate norddeutsches *Schietwetter*. Auch im Sommer kann man es sich mal gemütlich machen und einem lauwarmen prasselnden Sommerregen lauschen. Und sich danach wieder in die frische Luft zum Spaziergang begeben. Aber eine schöne Sache kann ich dem Herbst dann ja doch noch abgewinnen: die vielen leckeren Kürbisrezepte.

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2 Personen

1 mittelgroßer Butternut-Kürbis

ca. 300 g Zucchini

0,5 Tl Salz

Pfeffer

Paprikapulver

Muskatwürzer

1 Prise Zucker

1 Tl Trüffelöl (alternativ anderes Öl nach euren Geschmack)

nach Belieben frische Kräuter: zum Beispiel 8-Kräuter-Mischung

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Flammkuchen – tomatig

Flammkuchen – tomatig

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Es gab am Wochenende endlich mal wieder Flammkuchen. Da unser Ofen vor einigen Wochen seinen Geist aufgegeben hatte (Heizstäbe geplatzt :-O ) mussten wir in dieser Zeit auf Gericht aus dem Ofen verzichten.

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Somit gab es weder Pizza, noch Aufläufe oder eben den geliebten Flammkuchen. Dabei essen wir gerne Flammkuchen, denn es bedarf nur weniger Zutaten und da der Teig ohne Hefe gemacht wird, spart man sich Wartezeiten und kann den Flammkuchen auch wunderbar spontan backen.

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Im neuen Ofen ist der Flammkuchen auch gleich noch viel besser geworden, da wir nun endlich einen Ofen mit Umluft-Funktion haben. Damit wird dem Teig viel Feuchtigkeit entzogen und der Boden konnte super knusprig werden.

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Lust auf noch mehr Flammkuchen – Rezepte? Dann mögt ihr vielleicht auch einen maritimen Flammkuchen mit Räucherlachs.

1 Blech

200 g Weizenmehl

100 ml warmes Wasser

1 Prise Salz

Pfeffer

2-3 El Olivenöl

1 Becher Schmand (200 g)

250 g Schinkenwürfel

3 -4 mittlgroße Tomaten

100 g geriebener Käse

1 große Zwiebel

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Tomatensuppe

Tomatensuppe

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Rot. Klassisch. Schnell. Einfach. Ohne Schnick-Schnack… und doch immer wieder so lecker und vor allem wärmt sie Körper und Seele. Tomatensuppe ist für mich ein absolutes Soulfood.

Egal, ob ihr die Suppe als Vorspeise, oder mit frischem Baguette als Hauptspeise an einem kühlen Tag serviert. Mit einer Tomatensuppe könnt ihr in der Regel nicht falsch liegen. Tomatensuppe mag (fast) jeder gerne und mit frischen Kräutern könnt ihr dem Suppenklassiker jedes Mal wieder einen neue Geschmacksnote verleihen.

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Die Fotos zu diesem Beitrag zeigen euch die Suppe, die mein Schatz für mich gekocht hat. Ich durfte gemütlich auf das Essen warten und danach diese traumhaft cremige und tomatige Suppe genießen.

2 Personen

1 Dose gehackte Tomaten

1 Päckchen passierte Tomaten (500ml)

1 Schalotte oder kleine Zwiebel

1 El Olivenöl

0,5 Tl Paprikapulver

Salz

(frisch gemahlener) Pfeffer

Oregano

1 Prise Zucker

5 El Wasser

nach Belieben frische Kräuter, gehackt (zum Beispiel Basilikum, oder wie auf dem Foto: Gartenkresse)

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Marzipantaler

Marzipantaler

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Eigentlich sollte dieser Beitrag „Mandelhörnchen“ heißen. Denn diese überaus leckeren Marzipantaler sollten ursprünglich die euch allen bekannten Mandelhörnchen werden. Aber die rohe Teigmasse war leider viel zu flüssig geworden.

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Manchmal muss man sich eben doch exakt an die Rezeptangaben halten… Bei meinem Schatz und mir war das diesmal leider nicht der Fall. Wir hatten einige Gramm Marzipanrohmasse zu wenig und ein Ei in Größe L verwendet. Der Teig war also beim besten Willen nicht zu kleinen Hörnchen zu rollen. Aber natürlich wollten wir die süße klebrige Masse nicht wegwerfen. Deshalb habe ich mit zwei Löffeln kleine Teigportionen auf ein Blech gesetzt und die geplanten Hörnchen wurden kurzerhand zu kleinen Talern.

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Optisch wären Hörnchen natürlich schöner gewesen, aber das Wichtigste ist ja, dass die feinen Plätzchen schmecken. Und die kleinen Taler schmecken wunderbar und haben eine kräftige Schokoladennote.

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Die Rezeptangaben, die ihr unten seht, sind die ursprünglichen Angaben für die Hörnchen. Lediglich die Zutaten für Mandeln und Kuvertüre müsst ihr etwas erhöhen, wenn ihr lieber Hörnchen anstatt Taler backen wollt.

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→ für die Hörnchen: 100 g Kuvertüre und 50 g gehobelte Mandeln

ca. 10 Stück

200 g Marzipan-Rohmasse

80 g Zucker

1 Eiweiß (Größe M)

etwa 20 -30 g gehobelte Mandeln

50 g dunkle Kuvertüre

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Vanillekipferl mit ungeschälten Mandeln

Vanillekipferl mit ungeschälten Mandeln

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Es weihnachtet sehr. Die Wohnung ist geschmückt, der Adentskranz bereits zum dritten Mal erleuchtet und die ersten Weihnachtsgeschenke sind ebenfalls verpackt. Auch Plätzchen habe ich schon gebacken.

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Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen nicht in Massen zu backen; dafür aber neue Rezepte auszuprobieren. Letzte Woche habe ich euch bereits ein Rezept für Schoko-Erdnuss-Schnecken präsentiert. Mit feiner Schokonote und knusprigen Erdnussstückchen. Und da ich nicht nur zur Weihnachtszeit sehr auf Nüsse (…und Nussgebäck und überhaupt alles was Nüsse enthält) stehe, habe ich heute ein weiteres Nussplätzchen-Rezept für euch.

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Vanillekipferl kennt ihr sicherlich alle. Ich habe bisher auch schon das ein oder andere Kipferlrezept ausprobiert und war dennoch bisher kein allzu großer Vanillekipferlfan. Nun aber habe ich DAS Rezept für mich entdeckt. Meine Mama hat es mir mitgebracht von der Nachbarin.

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Das Besondere: die Kipferl werden mit ungeschälten Mandeln hergestellt. Durch die ungeschälten Mandeln, die erst direkt vor der Verarbeitung  gemahlen werden, bekommen die Vanillekipferl eine schöne „Sprenkeloptik“ und zudem schmecken die Kekse auch viel nussiger (finde ich).

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Habt ihr auch ein liebstes Plätzchen-Rezept? Dieses hier kann es auf jeden Fall auf die Bestenliste schaffen – oder was meint ihr?

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ca. 2 Bleche

Für den Teig: 

350 g Weizenmehl

150 g ganze ungeschälte Mandeln

100 g Zucker

1 Vanilleschote

200 g weiche Butter oder Margarine

2 Eigelb

Zum Wälzen:

100 g Puderzucker

5 Päckchen Vanillezucker

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Pumpkinpie-spiced Chai-Latte

Pumpkinpie-spiced Chai-Latte

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Der graue November macht auch dieses Jahr seinem Ruf alle Ehre. Ich persönlich kann dem November auch wenig positives abgewinnen – außer dass ich zum Monatsbeginn Geburtstag habe und die Adventszeit näher rückt.

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Aber es gibt ja unterschiedliche Möglichkeiten sich die gute Laune trotz allem zu bewahren. Bei mir funktioniert das (neben großen Mengen an Schokolade) sehr gut durch duftende Heißgetränke. Dabei ist mein Lieblingsgetränk seit längerer Zeit meine Chai-Latte. Auf meinem Blog habe ich euch bereits die klassische Chai-Latte verbloggt.

In der Woche habe ich leider nicht so oft die Zeit meine Chai-Latte tatsächlich selbst zu „brauen“ – dann greife ich auf Instantprodukte zurück. Aber wenn die Zeit es zulässt, mache ich die Chailatte selbst und freue mich besonders über die große Portion Milchschaum – auch mit laktosefreier Milch lässt sich problemlos eine schöne Schaumhaube aufquirlen.

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Dieses Jahr habe ich an der Aktion „Schokokuss und Zuckergruß“ teilgenommen. Hier könnt ihr alles über diese Aktion – nach dem Motto „Post aus meiner Küche“ – lesen. Meine Tauschpartnerin hat mir unter anderem eine Pumpkinpie-Gewürzmischung zugesandt und mir nebenbei den Tipp gegeben, mit dieser Mischung Kuchen oder Milchkaffees aufzupeppen. Da ich aber nun gerne Chai-Latte trinke, habe ich ausprobiert, wie die Gewürze sich mit meinem liebsten Heißgetränk vertragen. Und ich kann euch sagen: wunderbar. Das Gewürz heizt ordentlich ein und verströmt einen wunderbaren Duft, der selbst die grauen Novembertage verblassen lässt.

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Ich habe euch hier in diesem Rezept die Angaben für eine große Gewürzmischung aufgelistet. Mit dem restlichen Gewürz könnt ihr noch viele weitere Kaffespezialitäten oder Kuchen und Gebäcke verfeinern. 

2 Becher / Gläser

Für die Chai-Latte:

2 Beutel schwarzer  Tee

1 Stange Zimt

1 Messerspitze Zimtpulver

2 getrocknete Nelken (aus dem Gewürzregal im Supermarkt)

1 Anisstern (aus dem Gewürzregal im Supermarkt)

100 ml Milch

2 Tl Honig

450 ml Wasser

Für das Pumpkinpie spice:

4 Tl Zimt

2 Tl gemahlener Ingwer

1 Tl Gewürznelken

1 Messerspitze Muskat

1 Messerspitze Chillipulver

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