Quarkzopf (Osterzopf)

Quarkzopf (Osterzopf)

Ostern steht vor der Tür. Dieses Jahr dürfen wir schon Ende März die Ostereier verstecken, bzw. suchen. Ich mag es ja lieber, wenn das Osterfest in den April fällt, denn da ist ja in der Regel doch etwas schöneres und vor allem wärmeres Wetter.

Nun am Wetter und am Datum zu Ostern können wir ja nichts ändern. Aber eines haben wir in der Hand: nämlich unsere gedeckten Tische an Ostersonntag und -montag. Zu Ostern gibt es sicherlich viele von euch, die zum Bruch eingeladen sind oder selbst Gastgeber sein werden.

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Klassisch gibt es bei uns jedes Jahr einen Osterzopf, also einen Hefezopf mit Mandelblättchen und leicht süßlich im Geschmack. Dieses Jahr möchte ich das Buffet zu Ostern ein wenig gesünder gestalten und habe mich an einen gesunden Quarkzopf gemacht: zuckerfrei, eiweißreich und ohne weißes Mehl.

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Das Rezept dürfte euch bekannt vorkommen, denn ich habe einfach das Rezept für mein Frühstücksbrötchen ein wenig abgewandelt und einen saftigen Zopf daraus gebacken.

Sowohl bei den Frühstücksbrötchen, als auch bei diesem Quarkzopf könnt ihr das Proteinpulver durch eine Mischung aus Leinsamen / Schmelzflocken ersetzen.

1 kleiner Zopf

Für den Teig:
250 g Magerquark
70 g Proteinpulver (bei mir Vanille)
2 Eier
1 Eiweiß
50 g Schmelzflocken
50 g Vollkornmehl
50 g geschrottete Leinsamen
2 Tl Backpulver
1 El Olivenöl
1 Prise Salz

außerdem:
1 Eigelb
1 El Milch
ca. 1 El gehackte Mandeln

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Frühstücksbrötchen

Frühstücksbrötchen 

(lowcarb, eiweißreich, zuckerfrei)

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Brötchen backen mache ich eigentlich nicht besonders gerne. In der Regel dauert es mir zu lange, da der Teig immer wieder ruhen muss: die Hefe ist Schuld.DSC01638

Gerne backe ich daher mit Quark. Das werden dann meistens eher süße Brötchen, die zum Frühstück passen oder ich mir als kleinen Snack für zwischendurch gönne.

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Dieses Mal habe ich wieder ein schönes Rezept bei Instagram gefunden. Dort folge ich diversen Fitnessblogs und lasse mich inspirieren. Dieses Rezept habe ich bei „Work_on_a_better_me“ entdeckt.DSC01633

So wunderbar fluffig sind mir selten meine Quarkbrötchen gelungen. Und ein wunderbarer Nebeneffekt: die Brötchen punkten durch eine Extraportion Eiweiß, sind zuckerfrei und lowcarb. Genießen ohne schlechtes Gewissen. Ich liebe es.

Ca. 9 kleine Brötchen
250 g Magerquark
70 g Proteinpulver (bei mir Vanille)
2 Eier
1 Eiweiß
50 g Schmelzflocken
50 g geschrottete Leinsamen
2 Tl Backpulver
1 El Olivenöl
1 Prise Salz

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Bruscetta – klassisch

Bruscetta – klassisch

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Nach einem wunderbaren sonnigen Urlaub mit täglichem Strandbesuch bin ich nun total entspannt wieder zu Hause. Im Urlaub haben mein Schatz und ich es uns richtig gut gehen lassen und waren einige Male beim Italiener essen. Ich liebe die italienische Küche und könnte täglich Caprese-Salat, Bruscetta oder Antipasti-Teller essen.

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Wie gut, dass meine Familie am Wochenende zum Grillen eingeladen hat und wir ein wenig italienisches Feeling in den Norden holen konnten. Es gab ein klassisches Bruscetta, eine große Schüssel mit gebratenem Gemüse á la Antipasti und selbstverständlich meinen geliebten Caprese-Salat. Diese Rezepte findet ihr auch schon auf Anna’s Teller.

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Heute lege ich euch dieses klassische Bruscetta ans Herz. Das Rezept habe ich von meinem Bruder und ich war so begeistert… Wer noch mehr Lust auf italienische Vorspeisen hat, der schaut sich am besten mal mein rot-grünes Bruscetta an.

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Ich wünsche euch noch viele sonnige Stunden im sommerlichen August und hoffentlich viele schöne Momente mit euren Lieben.

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ca. 15 Stück

15 Scheiben Ciabatta (bei mir dunkles Ciabatta mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen)

3 – 4 El Olivenöl

Für das Tomatensugo:

8 – 10 Mini-Rispen Tomaten

1 kleine rote Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Salz

Steakpfeffer

1 Prise Zucker

10 Blätter frischer Basilikum

2 El Olivenöl

Für die Dekoration:

frische Basililkumblätter

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Pesto Pinwheels

Pesto Pinwheels

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Am Wochenende haben die Mädesl von „olles Himmelsglitzerdings„, dem „Knusperstübchen“ und von „Herznah“ auf Instagram dazu aufgerufen Pinwheels – also Hefeschnecken – zu backen.

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Da wir uns mitten in der Erdbeersaison befinden, wollten die Mädles süße Erdbeerschnecken backen. Es waren aber auch andere Variationen und herzhafte Pinwheels erlaubt. Da ich schon lange keine Hefeschnecken mehr gebacken hatte – weder süß noch herzhaft – wollte ich die Gelgenheit nutzen und bei dem „Event“ mit machen.

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Im Knusperstübchen habe ich dann ein wunderbares Rezept gefunden für pikante Hefeschnecken mit Pesto. Dieses Rezept habe ich übernommen und leckere kleine Schnecken für unser Abendessen gebacken. Leider hatte ich nicht mehr genug Pesto, sonst wären die Schnecken sicherlich noch saftiger geworden. Aber auch so waren sie schon überaus lecker und vor allem die knusprige Käsehaube war ein Genuss.

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Bei uns gab es einen leichten Spargelsalat dazu. Das perfekte Sonntagsessen (meiner Meinung nach), denn ich konnte die Schnecken und den Salat bereits am Vormittag vorbereiten und habe abends nur noch den Ofen angeworfen – so liebe ich das.

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1 Blech

Für den Hefeteig:

200 ml lauwarmes Wasser

1 Tl Honig

1 Päckchen Trockenhefe

350 g Weizenmehl (Typ 550)

0,5 Tl  grobes Meersalz

2 El Olivenöl

Für die Füllung:

80 g Pesto eurer Wahl

50 g geriebener Käse (zum Beispiel Emmentaler)

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Focaccia mit mediterranen Kräutern

Focaccia mit mediterranen Kräutern

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Endlich habe ich mal wieder Brot gebacken. Selbstgemachtes Brot ist doch einfach das Beste, oder? Ich bin ja kein großer Brotesser, da ich mich nahezu lowcarb ernähre, aber wenn es dann doch ein Mal Brot geben darf, esse ich es am liebsten frisch gebacken.

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Bis vor einigen Jahren stand ich noch auf dem Kriegsfuß mit dem Brot backen, da meine Brote und Brötchen immer viel zu schwer waren und nicht so schön luftig und fluffig wurden.

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Aber irgendwann habe ich mich doch noch einmal getraut und ein Ciabatta gebacken und mich strikt an das Rezept gehalten, was ich sonst eigentlich gar nicht tue. Ich habe herausgefunden, dass es im Grunde nur ausreichend Zeit zur Brotherstellung braucht. Der Teig muss einfach viel und lange ruhen. Mit diesem Wissen bin ich nun inzwischen zu einer Freundin des Brotbackens geworden.

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Nach dem herrlichen Ciabatta-Erfolg gibt es daher heute wieder einen italienischen Klassiker: das Focaccia. Und ich kann sagen: es ist fast noch ein wenig besser geworden als das Ciabatta, da das Focaccia durch die Kräuter und das Öl so eine tolle Würzung bekommt und herrlich saftig wurde. Der ideale Begleiter zu einem lauen Sommergrillabend.

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1 großes Brot (ca. 35 cm x 35 cm)

1 Päckchen Trockenhefe

500 ml lauwarmes Wasser

1 El flüssiger Honig

7 El Olivenöl

2 El Steakpfeffer oder grober schwarzer Pfeffer

1 Tl Salz

650 g Weizenmehl

2 Tl mediterrane Kräutermischung

(alternativ: Kräuter de Provence)

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