Grillgemüse auf dem Elektrogrill (Produkttest)

Grillgemüse auf dem Elektrogrill

(Produkttest)

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Während der Schneeregen gegen das Fenster klatscht, träume ich schon wieder vom Sommer. Ein wenig Sommerfeeling gab es am vergangenen Wochenende. Die Sonne kam endlich wieder zum Vorschein und brachte eine erste Frühlingswärme. Diese Chance haben der Herzmann und ich sofort genutzt, um „anzugrillen“.

Ich habe die tolle Chance bekommen einen Elektrogrill zu testen. Das Gerät, dass ich mir ausgesucht habe ist von der Firma „Steba“ und wird euch hiermit nun ausführlich vorgestellt.

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Der Grill kam gut verpackt an und war innerhalb von ein paar Minuten zusammengesteckt – ganz ohne Werkzeug. Für mich als Lesemuffel von Bedienungsanleitungen ein echter Pluspunkt. Der Grill hat eine Heizfläche, die aus einem Grillrost neben einer Grillplatte besteht. Das Ganze wird mit Heizstäben erhitzt, die sich in der Grillplatte befinden. Unter der Heizfläche befindet sich noch eine Aluwanne, die eventuelle Fett-/Wasserspritzer auffängt.

Wir haben den Grill, wie in der Anleitung beschrieben 10 Minuten bei geschlossenem Deckel vorgeheizt. Es war ein unangenehmer Geruch zu vernehmen, der sich bei vielen neuen Geräten ausbreitet, wenn diese zum ersten Mal benutzt werden. Der Grill entwickelte beim Vorheizen unter dem Deckel ein wenig Dampf, der beim Öffnen des Deckels in unserem Wohnzimmer dann den Rauchmelder auslöste. Nach kurzen Schreck und Ausschalten des Rauchmelders war der Grill dann aber sofort einsatzbereit.

Wir haben auf dem Grill dann Hähnchenfleisch, eine Gemüsefrikadelle und Gemüse gegrillt. Außerdem hatten wir Tomate-/Fetapäckchen (in Alufolie) auf dem Grill garen lassen. Bei Grillen entwickelte sich – trotz teilweise geschlossenem Deckel – nur wenig Dampf, so dass der Rauchmelder nicht wieder anschlug.

Durch den Deckel, der sich mit einer Bewegung öffnen und schließen lässt, entwickelt der Grill eine ausreichende Hitze, um auch dickere Fleischstücke durchzugaren. Der Deckel lässt sich auch aufstellen, so dass man je nach Grillgut entscheiden kann, wie viel Hitze der Grill abgeben soll. Das Kontrolllämpchen am Temperaturregler zeigt einem an, wann der Grill aufheizt (Lampe leuchtet orange) und wann die gewünschte Temperatur erreicht ist (Lampe erlischt). Dies ist durch ein „Klicken“ auch hörbar.

Dass der Deckel  sich hinten am Gerät aufstellen lässt, hat den Vorteil, dass „Schwitzwasser“, am Glas herablaufen kann und in einer Rinne im Gerät aufgefangen wird. Es besteht also keine Gefahr, dass man sich beim Öffnen des Deckels mit dem Kondenswasser verbrüht. Und auch der Tisch ist komplett sauber geblieben.

Dadurch dass die gesamte Grillfläche mit einer Antihaftbeschichtung versehen ist, hat es ausgereicht die Fläche dünn mit Olivenöl zu bepinsel. Ideal also für alle die sich fettarm ernähren wollen. Außerdem bleibt auch der pure Geschmack vom Fleisch oder Gemüse erhalten, da dieser nicht von Butter, Margarine oder Öl überdeckt wird.

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Der Grill lässt sich nach dem Grillen und Auskühlen in wenigen Minuten wieder auseinander nehmen, so dass alle Teile einzeln abwaschbar sind.

Als nachteilig empfanden wir lediglich, dass das Kabel des Gerätes zum Einstecken in die Steckdose sehr kurz ist. Obwohl wir den Grill am Tischrand stehen hatten, benötigten wir ein Verlängerungskabel bis zur Steckdose.

Ich liste euch hier noch einmal meine persönliche Pro- und Contraliste für den Elektrogrill von Steba auf:

PRO:

  • schneller Aufbau (maximal 10 Minuten)
  • sofortige Inbetriebnahme
  • verschließbar > mehr Hitze
  • aufgeteilte Grillfläche (Grillrost & Grillplatte), zum Grillen und Garen
  • Antihaftbeschichtung ermöglicht fettarmes Grillen
  • Deckel zum Aufstellen > Kondenswasser fließt ab, somit keine Gefahr sich zu verbrühen
  • alle Einzelteile des Geräte sind abwaschbar

CONTRA:

  • Steckdosenkabel ist zu kurz > Verlängerungskabel notwendig

Ihr seht: der Herzmann und ich waren wirklich sehr erfreut über unser erste Grillerlebnis in 2017. Ich freue mich schon darauf das Gerät wieder zu nutzen: bei Sonnenschein auf dem Balkon.

Der Tischgrill wurde mir für den Beitrag einer Kooperation freundlicher Weise zur Verfügung gestellt. Meine Meinung zu diesem Gerät bleibt davon jedoch unberührt.

Und nun habe ich natürlich noch das Rezept für das Grillgemüse für euch. Das Gemüse könnt ihr selbstverständlich auch auf jedem anderen Grill zubereiten.

Für 2 Personen:

1 – 2 Paprika

1 große Zucchini

grobes Meersalz

Olivenöl (Zitrone & Thymian)

  • Paprika waschen
  • mit einem großen Messer den „Deckel“, sowie den „Boden“ abschneiden
  • schneidet aus der Paprika die weißen Häute, sowie die Kerne heraus
  • achte darauf, dass ihr die Paprika dabei ganz lasst
  • nun schneidet ihr die Paprika in ca. 0,5 cm dicke Ringe
  • die Zucchini waschen und die Enden abschneiden
  • schneidet die Zucchini ebenfalls in ca. 0,5 cm dicke Scheiben
  • breitet die Zucchinischeiben und die Paprikaringe auf einem Küchenkrepp aus
  • bestreut das Gemüse gleichmäßig mit dem Meersalz
  • lasst das Ganze ca. 5 – 10 Minuten ziehen
  • durch das Salz wird dem Gemüse Wasser entzogen, dass ihr mit einem Küchenkrepp abtupft
  • bestreicht den vorgeheizten Elektrogrill mit dem Olivenöl
  • grillt das Gemüse zunächst auf dem Rost von beiden Seiten bis das Gemüse leicht bräunliche Streifen bekommt
  • danach könnt ihr das Gemüse auf der Grillplatte bei geschlossenem Deckel noch ca. 3 – 5 Minuten weitergaren

♥ Klick für die Druckversion (PDF): Grillgemüse

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2 thoughts on “Grillgemüse auf dem Elektrogrill (Produkttest)

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