Bratapfel

Bratapfel

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Die Weihnachtsmärkte sind eröffnet, die Temperaturen senken sich langsam und die Tage sind kürzer. Wir sind mitten im Herbst und die Adventszeit steht vor der Tür.

Den Herbst mag ich nicht besonders. Grau, nass, nicht recht warm aber auch nicht wirklich kalt. Aber sobald sich der Kalender dem Dezember nähert, bin ich schon etwas positiver gestimmt, denn die wundervolle Adventszeit steht bevor. Dann wird es Zeit sich mit wärmenden Punschbechern oder Kakaotassen auf das Sofa zu setzen und das beste aus den kühlen Tagen zu machen.

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Und zu einem würzigenPunsch gesellt sich hin und wieder dann auch eine weitere Köstlichkeit – nämlich der Bratapfel. Der duftende Geruch von gebackenem Apfel in Verbindung mit zartschmelzendem Marzipan und krossen Nüssen lässt auch mich Herbst-/Wintermuffel strahlen.

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Und sofort fällt mir wieder das kleine Gedicht ein, dass ich in der Grundschule gelernt habe: Der Bratapfel. Merkwürdig, was man sich so (Unnützes) manchmal merkt. 

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel,
der Kapfel, der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

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Die Fotos habe ich zwecks besseren Lichtverhältnissen am Nachmittag gemacht – da seht ihr den rohen Apfel. Aber auf zwei Bildern könnt ihr ja auch den gebackenen Apfel sehen. In schlechtem Licht, aber Hauptsache es schmeckt und das hat es (sehr).

2 Personen

2 große (Braeburn) Äpfel

10g Mandelblättchen

10 g gehackte Haselnüsse oder andere Nüsse

40g Marzipan-Rohmasse

Rosinen nach Belieben

Zimt

(10g Margarine oder Butter)

– die Äpfel gründlich waschen

– mit Hilfe eines Apfelausstechers das Gehäuse großzügig aus dem Apfel entfernen

→ ich habe keinen Apfelausstecher und daher einfach ein herkömmliches Küchenmesser verwendet

– den Boden einer kleinen Auflaufform mit etwas Margarine oder Butter bestreichen und die Äpfel einsetzen

– zunächst eine haselnussgroße Kugel Marzipan in das untere Ende des Apfelgehäuses drücken

– eine Prise Zimt auf das Marzipan geben

– nun abwechselnd Mandelblättchen, Marzipan und Haselnüsse (wer mag auch Rosinen) in die Äpfel schichten

– abschließend etwas Zimt darüberstreuen

– damit der Apfel von außen eine knusprige Schale bekommt, kann man ihn noch mit Margarine oder Butter bestreichen

Bei 180 °C (Umluft) ca. 20 – 30 Minuten backen.

– wer mag kann den Bratapfel mit Vanillesauce, Milch oder Sahne servieren

Lecker-Schmecker-Tipp

Die Nüsse könnt ihr je nach Belieben variieren. Probiert doch einmal Pistazien oder Pekannüsse aus.

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